Liebe Angehörige,

die aktuell zugespitzte Situation der Neuinfektionen macht die Stadt Halle zum Risikogebiet. Dies veranlasst uns, das Besuchsrecht für unsere Bewohner*innen einzuschränken.

Natürlich sollen unsere Bewohner weiterhin Besuch von Ihnen bekommen. Um jedoch unsere Senioren entsprechend schützen zu können und die Zahl der Kontakte überschaubar zu halten, haben wir folgende Regelungen getroffen:

  • Die Besuchszeiten betragen eine Stunde und je Bewohner ist ein Besucher erlaubt.
  • Die Besuche finden in entsprechenden Besucherräumen statt, die zur Gewährung der Abstandsregeln nur begrenzt Besuche gestatten. Aus diesem Grunde empfehlen wir die vorherige telefonische Absprache mit der Einrichtungsleitung.
  • Jeder Besucher wird zum Zweck der Kontaktverfolgung in eine sogenannte Besucherliste eingetragen. Bitte geben Sie hier stets Ihre korrekten Daten an.
  • Tragen Sie bei Ihrem Aufenthalt in unseren Häusern stets Mund-Nasen-Schutz, desinfizieren Sie sich und halten Sie auf Fluren und in den Besucherräumen bitte stets den empfohlenen Abstand von 1,5 m zu anderen Besuchern und Bewohnern ein.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und hoffen mit Ihnen, dass Ihre Angehörigen und all unsere Bewohner so ausreichend geschützt sind.


Neuigkeiten zu Corona  (vom 22.10.2020)

Am 20.10.2020 wurden in unserer Kita „Goldener Gockel“ ein Coronafall festgestellt. Folgende Gruppen wurden bis 30.10.2020 in Quarantäne geschickt: Entengruppe (Krippe) / Löwengruppe (Kita)

Des weiteren betrifft es Kolleg*innen aus der Bienen-/Schmetterlings-/Hort-/ und Käfergruppe.

Quarantänebescheide erhalten betroffene Kinder und Familien über das Gesundheitsamt. Wir erhalten ebenfalls alle Informationen über das Gesundheitsamt.

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte ausschließlich an das Gesundheitsamt, Telefon 0345 2213238.

 

Hinweis zu den Öffnungszeiten der Kita (bereits vor dem Corona-Fall gab es Personalmangel aufgrund von Krankheiten):

Dienstag, 20. Oktober 2020: die Kita bleibt wie gewohnt geöffnet

Mittwoch, 21. Oktober 2020: 6 – 16 Uhr geöffnet

ab Donnerstag, 22. Oktober 2020: 7 – 16 Uhr

 


Am Donnerstag, 15. Oktober 2020, bekam die Kita „Bummi“ der Arbeiterwohlfahrt Halle-Merseburg Besuch. Zwei Mitarbeiterinnen der Saalesparkasse besuchten die Filiale in der Harzgeroder Straße 47 in Halle-Neustadt, um der Kita eine Spende über 750 Euro zu überreichen.

„Wir wollen von dem Geld einen großen Spiegel mit Stange für den Sportraum anschaffen“, sagt Romy Damme, die Leiterin der Kita Bummi.

Zur Spendenübergabe kamen Ina Müller, die Filialleiterin der Sparkassenfiliale „Am Gastronom“ und Frau Schmitz als Gebietsdirektorin in die Kita. Die Spenden stammen aus dem PS-Lotteriesparen der Sparkasse, von dem ein Teil an Vereine und Kindereinrichtungen ausgeschüttet wird.

„Wir wollen damit unsere zukünftigen Kunden unterstützen“, sagt Filialleiterin Ina Müller. So gibt es schon über mehrere Jahre einen Austausch mit der Kita, die im Einzugsbereich der Filiale „Am Gastronom“ liegt.


Mit einer Festwoche voller Höhepunkte feiert die Kita Buratino in der Otto-Lilienthal-Straße 58a in Merseburg vom 19. bis 23. Oktober 2020 ihren 50. Geburtstag. Die Kinder der Kita der Arbeiterwohlfahrt Halle-Merseburg erwartet ein buntes Programm.

Am Montag, dem 19.Oktober, geht es mit dem Basteln von Buratino-Stöckchen los. Am Dienstag fährt die ganze Kita in den Südpark. Am Mittwoch erwartet die drei Vorschulgruppen ein Kinobesuch. Für die Krippenkinder gibt es ein Puppentheater und die Kindergartenkinder ein Stehgreifspiel, welches die Erzieher aufführen. Für den Donnerstag ist unter anderem ein Umzug mit den gebastelten Stöckchen im Wohngebiet geplant. Ein Seifenblasenkünstler kommt. Es gibt Popcorn, Zuckerwatte und eine Disco. Am letzten Tag der Festwoche, am Freitag, dem 23. Oktober, soll es für die Kinder der Kita ein Spielefest mit Karussell, Sportspielen und einer Schatzsuche in der Krippe geben. An diesem Tag werden Gäste von der Stadtverwaltung Merseburg sowie dem Träger, der SDA soziale Dienste Arbeiterwohlfahrt gGmbH der AWO Halle-Merseburg, erwartet.


Schon im September 2020 startete ein sportliches Projekt in der Kita Bummi, das noch bis Februar 2021 laufen wird.

Das kostenlose externe Sportangebot richtet sich an Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren. Begleitet und unterstützt wird es vom Sportverein Halle e.V. in Zusammenarbeit mit der Krankenkasse BKK-VBU und von weiteren Unternehmen. Im Rahmen des Projekts bieten lizensierte Übungsleiter, Trainer und Ernährungsberater einmal pro Woche eine freudbetonte und vielseitig gestaltete Sportstunde an. Die Sportstunde ist im alltäglichen Ablauf der Kindertagesstätte integriert und findet immer freitags statt. Zusätzlich wird den Kindern durch eine ausgebildete Ökotrophologin die gesunde Ernährung nähergebracht. Neben der gesunden Ernährung gehört das spielerische Vermitteln von Freude an der Bewegung zum Angebot, um den motorischen Entwicklungsprozess zu unterstützen. Die Bewegungseinheiten umfassen Übungen zum Gleichgewicht, Koordination. Rhythmus und Kräftigung.

Die Kita Bummi arbeitet schon viele Jahre mit dem Sportverein Halle e.V. zusammen. Jedes Jahr findet ein Sportfest statt. Seit drei Jahren unter dem Titel „Wilde Frösche“.


Zum ersten Jahrestag des Anschlages von Halle, am 9. Oktober, wird es in Halle Aktionen geben, mit denen ein Zeichen gegen rechte Gewalt gesetzt werden soll. Eine dieser Aktionen will mit Hilfe von „Strich-MENSCHEN“ aus Kreide auf den Gehwegen eine symbolische Menschenkette entstehen lassen. Dazu ruft das Landesnetzwerk Migration (LAMSA) e.V. gemeinsam mit der Stiftung Bürger für Bürger und dem Verband der Migrantenorganisationen Halle e.V. (VeMo) auf. An der Aktion kann sich jeder Mensch in Halle beteiligen, wann und wo er will. Auf diese Weise soll der solidarische Zusammenhalt der Hallenser sichtbar gemacht werden.

Das ist zwar keine Kreidezeichnung. Aber so könnten die Strich-MENSCHEN aussehen, die am 9. Oktober auf den Wegen und Plätzen der Stadt entstehen sollen.


Im Garten der AWO-Geschäftsstelle in Halle summt und brummt es. Es ist die kleine Lesebiene, die über die Wiese schwirrt. Auf ihrer Nase balanciert sie eine Lesebrille. Unter ihrem Arm klemmt ein dickes Buch. Sie ist auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen, um ausgiebig in den spannenden Geschichten der AWO zu schmökern. Im Moment ist es nur ein Traum, den die kleine Lesebiene träumt.

Um diesen Traum zu verwirklichen, wollen wir bis zum 2. November 2020 mindestens 2.000 Euro für Druckkosten sammeln. Diese möchten wir für ein Buchprojekt einsetzen, das aus zwei Teilen besteht: „Awolines Leseabenteuer“ für Kinder und „AWO Geschichtenzeit“ für Erwachsene. Wir freuen uns auf viele Spenderinnen und Spender, die gern symbolisch Bienenpatenschaften für unsere Lesebiene und ihre Bienenfreunde übernehmen möchten.

Gesammelt werden soll das Geld durch symbolische Bienenpatenschaften, die für die Bienen im Garten der Geschäftsstelle der Arbeiterwohlfahrt Halle-Merseburg e.V. übernommen werden können. Schon ab 5 Bienenpatenschaften erhalten die Spender ein kleines Dankeschön.

Parallel zu unserer AWO-internen Spendenaktion haben wir im Internet auf der Plattform Startnext eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Die Spendensammelaktion via Crowdfunding ist unter diesem Link zu finden:

Unterstützen

Entstanden ist das Buchprojekt während der Coronazeit. Auf dem YouTube-Kanal der AWO Halle-Merseburg wurden während dieser Zeit mehr als 50 Geschichten als Hörstücke für große und kleine Leute veröffentlicht. Die daran beteiligten Autorinnen Judith Ott, Wiete Lenk und Klara Bellis unterstützen das Buchprojekt mit ihren Geschichten. Die Grafikerin Anne Kube gibt den Büchern ihre äußere Gestalt. Und die Illustratorin Katja Schiller steuert bezaubernde Illustrationen bei.

Die Bücher sind nicht nur Lesefutter für Lesebienen und Bücherwürmer, sondern zugleich ein nachhaltiges Projekt. Denn sie sollen auf Recyclingpapier gedruckt werden.

Und das Beste: Die Spender können die Bienen im AWO-Garten, in der Zerbster Straße 14, in Halle-Neustadt auch gern besuchen kommen.


In der Kita „Zwergenhaus“ in Halle wurde die Mitarbeiterin einer Krippengruppe positiv auf Corona getestet. Dem Gesundheitsamt wurden alle direkten Kontakte (Kinder, Mitarbeiter, Eltern, Externe) der Kollegin der letzten 14 Tage zugearbeitet, die sich mit der betroffenen Kollegin länger als 15 min gemeinsam in einem nicht durchlüfteten Raum aufgehalten haben.

Die betroffene Krippengruppe und ihre Erzieher*innen sollen, unabhängig vom Ausgang des Testergebnisses, bis zum 02.10. in die Quarantäne gehen. Die Eltern der betroffenen Gruppe wurden vom Gesundheitsamt bzgl. Quarantäneauflagen und Testaufforderungen benachrichtigt. Alle anderen Eltern wurden von der Kita bzgl. der Infektionskrankheit in der Kita informiert. Der Kindergartenbereich ist bisher nicht betroffen. Dennoch haben sich alle pädagogischen Mitarbeiter*innen der Einrichtung freiwillig testen lassen. Bisher traten dabei glücklicherweise keine weiteren Infektionen auf.


Ein halbes Jahr rauchfrei – und zwar die ganze Schulklasse! Das ist das Ziel des bundesweiten Schulwettbewerbs „Be Smart – Don‘t Start 2020/21“. Bereits zum 15. Mal ist Sachsen-Anhalt beim Wettbewerb dabei. In einem gemein­samen Brief an alle Schulen rufen Bildungsminister Marco Tullner und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Petra Grimm-Benne die Schulen im Land wieder dazu auf, beim Wettbewerb mitzumachen.

Das bundesweit laufende Programm richtet sich vorrangig an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sechs bis acht. Jugendliche in dieser Altersgruppe sind besonders gefährdet, mit dem Rauchen anzufangen. Eine Teilnahme ab der Sekundarstufe 1 ist jedoch ebenfalls möglich. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen nichtrauchendene Schüler*innen bestärkt werden und rauchende Schüler*innen Verzicht üben.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Anmeldeschluss ist der 14.11.2020. Mehr Infos auf https://www.besmart.info/


Karl soll er heißen, da sind sich die Kinder der Kita „Zwergenhäuschen“ in Merseburg einig. Und „Karl“ will an diesem 22. September hoch hinaus, nämlich ganz hoch aufs Dach der Kita. Dort soll er die Blicke der kleinen und großen Leute auf sich ziehen, die an der Kita vorbeilaufen oder in diese hineingehen.

Apropos „hineingehen“. Dass der Zwerg nicht rein zufällig so auf dem Dach steht – oder besser gesagt „rennt“ – wie er nun mal durch einen Mitarbeiter der Dachdeckerfirma fachgerecht angebracht wurde, erklärt Michael Gehlauf. Als Architekt hat der Mitarbeiter des Gebäude- und Liegenschaftsamtes der Stadt Merseburg nichts dem Zufall überlassen, was Karl, den Zwerg, betrifft. Die Laufrichtung zum Beispiel, die führt in Richtung Eingang der Kita. Der Zwerg macht sich also auf schnellstem Weg zur Kita auf. Der Zwerg selbst wurde ebenfalls sorgsam von Mitarbeitern der Stadt in Absprache mit den Kita-Mitarbeiterinnen ausgewählt. Das erklären Kita-Leiterin Ines Rum sowie der Architekt wie aus einem Munde. Denn es standen noch andere Zwergenmodelle zur Auswahl. Karls Brüder waren jedoch allesamt eher schlafwandlerisch unterwegs, ein bisschen müde und verpennt. Etwas, das so gar nicht auf die Kinder der Kita „Zwergenhäuschen“ zutrifft. Deshalb flitzt Karl auch übers Dach.

Bis die Kinder wieder durchs Zwergenhäuschen flitzen, dauert es noch eine Weile. Etwa bis Spätsommer 2021. „Knapp eine Million Euro werden hier investiert“, sagt Oberbürgermeister Jens Bühligen, der beim feierlichen Zwergeneinzug aufs Kita-Dach dabei war. Davon kommt die Hälfte aus dem Bundesprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020 zum weiteren quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung“. Der Architekt Michael Gehlauf erläutert, was alles für diese Summe finanziert wird. Das nagelneue Dach zum Beispiel – samt Zwerg – und die Fassade, die wärmegedämmt wird und neue Sonnenschutzeinrichtungen erhält. Auch eine Photovoltaikanlage wird aufs Dach kommen. Die produziert übers Jahr verteilt in etwa so viel Strom, wie die Kita verbraucht.

Auch die gesamte Elektroanlage soll erneuert werden, ebenso Innentüren, Wand- und  Bodenbeläge. Die Sanitäranlagen werden ergänzt bzw. erweitert, die Heizkörper getauscht. Im Inneren finden zudem Umbauarbeiten statt, die die Raumaufteilung verändern. Dadurch entsteht ein neues Kinderrestaurant sowie ein neuer Gruppenraum für 8 zusätzliche Kinder. Im Zuge der Sanierung werden Brandschutzmaßnahmen u.a. mit einer zusätzlichen Stahlfluchttreppe am Balkon realisiert.

Zu Beginn der Bauphase besuchten die Kinder noch das Zwergenhäuschen. Inzwischen sind sie bis zum Ende der Bauarbeiten umgezogen. Die AWO-Kita „Am Weinberg“ hat einen Teil der Kinder aufgenommen. Die anderen sind derzeit im Dorfgemeinschaftshaus in Beuna untergebracht.

Nun heißt es für den letzten verbliebenen Zwerg namens Karl, abwarten bis die fleißigen Handwerker die Kita „Zwergenhäuschen“ umgebaut haben. Und dann werden auch wieder die anderen „Zwerge“ durch die Kita und den Garten flitzen.

Im Moment flitzt nur der Zwerg namens Karl übers Dach der Kita. Aber bald flitzen auch wieder die anderen Zwerge durchs Zwergenhaus