In den vergangenen Wochen waren unsere Sterntaler-Helferinnen und Helfer in Halle, Merseburg und Leuna im Einsatz und verteilten an Passanten die Wunschzettel der Kinder aus Einrichtungen unseres Regionalverbandes. Ziel der Aktion „Sterntaler“ ist es, in der Weihnachtszeit Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Vor allem bei jenen Kindern, deren Eltern nicht so viel Geld haben, um Weihnachtswünsche zu erfüllen. Mit dem Wunschzettel in der Hand zogen deshalb viele Menschen los und stöberten durch die Spielwarenabteilungen der Städte. Inzwischen warten die Geschenke in unserer Geschäftsstelle darauf, verpackt zu werden.

Bei der ersten Aktion am Montag Nachmittag bekam schon ein ganzer Schwung Geschenke eine festliche Verpackung. Dabei arbeiteten Helferinnen und Helfer aus dem Ehrenamt, dem Vorstand, der Geschäftsstelle und der Geschäftsführung Hand in Hand. Nun folgen noch zwei weitere Nachmittage, an denen freiwillige Helferinnen und Helfer sich in Weihnachtswichtel verwandeln, die Scheren schwingen und mit Geschenkpapier, bunten Bändern und Klebeband die Weihnachtsgeschenke liebevoll verpacken.


AWO Präsidentin Barbara Höckmann erhält Bundesverdienstorden

Foto: Cathleen Paech

Unsere Vorstandsvorsitzende und Vorsitzende des AWO Präsidiums der Arbeiterwohlfahrt AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V Barbara Höckmann wurde am 11. Dezember 2017 für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich mit dem Bundesverdienstorden in der Magdeburger Staatskanzlei ausgezeichnet. „Sie haben sich mit Ihrem unermüdlichen Engagement und als Ideengeberin zahlreicher Projekte einen Namen gemacht“, sagte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff.

Barbara Höckmann ist seit 2000 Vorsitzende des Ortsvereins Halle-Nord der Arbeiterwohlfahrt und gehört dem Kreisvorstand Halle an. Seit 2008 ist sie Vorstandsvorsitzende im AWO-Regionalverband Halle-Merseburg. Im vergangenen Jahr wurde sie zur Vorsitzenden des Präsidiums des AWO Landesverbandes gewählt.

Zudem entwickelt und begleitet Barbara Höckmann seit 1993 beim Deutschen Gewerkschaftsbund Jugendprojekte. Gemeinsam mit dem DGB baute sie Beratungsstellen für sozial Schwache in Magdeburg und Halle auf und sie engagiert sich als Schöffin am Sozialgericht Halle.

Pressemitteilung der Staatskanzlei zur Überreichung der Verdienstorden und alle weiteren Ordensträger: www.presse.sachsen-anhalt.de


Seit einem Jahr läuft das bundesweit einmalige Pilotprojekt „Crystal Box“. Aus diesem Anlass hatte die Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis zur Pressekonferenz geladen. Denn inzwischen hat sich das einstige Pilotprojekt gemausert. 50 nagelneue Boxen, randvoll mit informativen Materialien und Methoden, warten darauf, Einzug in die Schulen zu halten, um über die Substanz Crystal Meth aufzuklären.

Claudia Hammer, die Leiterin der Fachstelle für Suchtprävention im Saalekreis, gab einen Einblick in die Entstehungsphase des Projektes. Alles begann im Januar 2014 mit der Gründung der Arbeitsgruppe „Crystal Prävention“, die sich damit befasste, welche Zielgruppen relevant und welche Methoden sinnvoll sein können, um themenbezogen präventiv wirksam werden zu können.

Im Zuge dieser Überlegungen rückten auch Schulen in den Fokus. Schon bald wurde ein Boxensystem für verschiedene Substanzen entwickelt, zu denen auch Crystal Meth gehörte. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) interessierte sich besonders für die Substanzbox Crystal. Die BZgA, das Land Sachsen-Anhalt sowie der Landkreis Saalekreis förderten das Projekt Crystal Box, für das in Merseburg zwei Mitarbeiterinnen eingestellt und ein eigenes Büro angemietet wurde.  Mit Hilfe einer Leipziger Firma wurden die Crystal-Boxen entwickelt und weiter hergestellt.

 

Helena Werner, Mitarbeiterin des Projektes, stellte während der Pressekonferenz den Boxinhalt vor. Er umfasst verschiedenste Materialien – von Kurzfilmen bis zu interaktiven Spielen – mit deren Hilfe zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen ein Dialog zur Substanz Crystal Meth geführt werden kann.

Eine weitere Leipziger Firma untersuchte den Erfolg des Projekts mit statistischen Methoden. Sie werteten tausende Fragebögen aus, auf denen Schüler*innen zwischen 13 und 18 Jahren ihren Bezug zur Substanz Crystal Meth sowie ihre Eindrücke und Erfahrungen vor und nach dem Einsatz der Crystal Box dokumentierten. So zeigen die Fragebögen unter anderem, dass knapp ein Drittel der Schüler*innen entweder schon selbst Kontakt mit der Substanz hatte oder jemanden aus ihrem persönlichen Umfeld kannte, der Crystal Meth konsumiert.

Schulsozialarbeiterin Simone Dinter (Sekundarschule Höhnstedt) berichtete von ihren Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit der Box. Dabei geht es insbesondere darum, Lehrer*innen für die Arbeit mit der Crystal Box zu gewinnen, um mit der Box einen niedrigschwelligen „Türöffner“ für die Thematik vor Ort zu haben und bei Bedarf nutzen zu können. Ein Unterfangen, das nach ihrer Einschätzung stark vom Engagement oder auch dem Problembewusstseins der einzelnen Lehrer*innen aber auch der präventiven Haltung der Schulen abhängt.

Claudia Hammer gab zum Abschluss der Pressekonferenz einen Ausblick auf die Zukunft des  Projekts. Die BZgA hat für zwei weitere Jahre ihre Förderung zugesagt. Auch in dieser Phase werden weitere Daten erhoben. Dabei soll insbesondere untersucht werden, welche Risiko-und Schutzfaktoren für die präventive Arbeit bedeutungsvoll sind. Zudem soll ein speziell auf Gymnasien zugeschnittenes weiteres Modul entwickelt werden. Auch soll in den kommenden zwei Jahren untersucht werden, was Lehrer*innen und Pädagog*innen brauchen, um an ihrer Schule suchtpräventiv wirksam zu werden. Im Februar 2020 wird das Projekt seinen Abschluss finden.


 

Lasst uns froh und munter sein … Das Dornröschen lädt herzlich zum Weihnachtsmarkt ein

WANN: Freitag, 15.12.17 von 15  bis 19 Uhr
WO: Kinder-, Jugend- und Familienzentrum „Dornröschen“, Hallorenstr. 31a in 06122 Halle/S.

Das steht auf dem Programm:

  • gemütliches Beisammensein
  • Punsch, Kaffee, Tee
  • Plätzchen und Stolle
  • Knüppelkuchen an der Feuerschale
  • Trommeln am Feuer
  • zu-verschenken-Tisch
  • Last-Minute-Weihnachtsgeschenke aus der Wichtelwerkstatt (z.B. Holzarbeiten, Sterne, Armbänder, selbstgemachte Nudeln u.v.m.)

2017 wird das Kinderförderungsgesetz in Sachsen-Anhalt geändert. Die AWO wollte in diesem Zusammenhang herausfinden, was Familien in Sachsen-Anhalt brauchen und welche Erwartungen sie an den Bildungsort Kita haben. Deshalb gab es online eine landesweite Eltern-Befragung. Ergänzt wurde diese Aktion durch zahlreichen Vor-Ort-Veranstaltungen, in denen Familien ihre Meinung zur Kita-Qualität äußern konnten.

Die Ergebnisse der Befragung wurden inzwischen veröffentlicht und es gibt auch ein Video zur Kampagne. Alle Infos zur Kampagne gibt es hier: kind.awo-sachsenanhalt.de.


Was hat es mit der scheinbaren „Modedroge“ Crystal Meth auf sich? Wo und wie kann erfolgreiche Crystal-Prävention ansetzen? Die eine oder andere Antwort auf diese Fragen kann die Crystal Box geben. Seit einem Jahr läuft dazu das Pilotprojekt an Schulen im Saalekreis. Jetzt werden die Ergebnisse der ersten Förderperiode in einer Pressekonferenz präsentiert. Dabei werden die wichtigsten Evaluationsergebnisse vorgestellt und die Box in ihrer designten Form erstmals gezeigt. Zudem soll es einen Ausblick auf die Ziele und Schwerpunkte einer angestrebten 2. Förderperiode geben.

Termin: Donnerstag, 7. Dezember 2017
Ort:       Projekt Crystal Box, Weißenfelserstraße 46b, 06217 Merseburg
Beginn: 11:00 Uhr
Ende:    ca. 12:30 Uhr

Die Crystal Box wurde durch die Fachstelle für Suchtprävention der AWO Erziehungshilfe Halle (Saale) gGmbH als Pilotprojekt im Landkreis Saalekreis entwickelt und von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie dem Landkreis Saalekreis und dem Land Sachsen-Anhalt gefördert. Bei der Box handelt es sich um medienpädagogisches Material, das Wissen und Fakten über die Substanz Crystal vermittelt und der präventiven Arbeit mit Jugendlichen ab Klasse 9 dient. Die Box ermöglicht eine kreative und interaktive Präventionsarbeit, die auf Dialog ausgerichtet ist. Pädagog*innen erhalten eine kostenlose Schulung, um mithilfe der Box eine eigene Bildungseinheit für Jugendliche durchzuführen.

Mehr Informationen zum Projekt: www.projekt-crystalbox.de

Gesprächspartner:

  • Gaby Hayne, AWO Regionalverband Halle-Merseburg e.V., Geschäftsführerin
  • Claudia Hammer, AWO Erziehungshilfe Halle (Saale) gGmbH, Leiterin der Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis
  • Helena Werner, AWO Erziehungshilfe Halle (Saale) gGmbH, Projekt Crystalbox
  • Stefanie Thieme, AWO Erziehungshilfe Halle (Saale) gGmbH, Projekt Crystalbox
  • Jonny Orban, Firma knowmates Leipzig
  • Mario Körösi, Firma ideentransfer Leipzig

Der Elternrat der Grundschule „Wolfgang Borchert“ organisiert am 1. Dezember 2017 um 17:00 Uhr einen Laternenumzug, der am Eingangstor der Grundschule startet.

Der Lehrermangel im Land und Lösungen für ein zukunftsfähiges Schulsystem beschäftigen Kinder und Eltern der Grundschule „Wolfgang Borchert“. Als Eltern wollen sie mit ihren Kindern einen „LICHTBLICK“ mit Laternen für das neue Jahr und die Zukunft setzen. Im Anschluss gibt es ein Lagerfeuer neben der Turnhalle mit Gesprächen zur aktuellen Situation. Der Elternrat der Grundschule sagt dazu in seiner Einladung: „Für unsere Kinder sind auch wir Eltern an einer aktiven Zusammenarbeit interessiert. Alternative und umsetzbare Lösungen für ein „zukunftsfähiges Schulsystem von Anfang an“ sind für alle Beteiligten dringend notwendig. Wir wollen nicht mehr nur warten. … Für die Unterstützung danken wir dem Arbeiterwohlfahrt-Regionalverband Halle-Merseburg e.V. als Veranstalter, der Passendorfer Feuerwehr zur Begleitung und Absicherung, der HBW für Holzspenden und natürlich allen fleißigen, tatkräftigen Eltern.“


Einmal im Jahr gibt es den inzwischen schon traditionellen Medientag der Kinderdruckwerkstatt im Halloren- und Salinemuseum in Halle. An diesem Tag lernen Schulkinder eine große Bandbreite dessen kennen, was im weitesten Sinne unter Medien verstanden wird. In diesem Jahr standen das Drucken mit der Druckerpresse ebenso auf dem Programm wie der Umgang mit Smartphones oder das Schreiben mit der Feder.

Märchen wurden erzählt und Geschichten vorgelesen. FSJler Sebastian Suhl vom Offenen Kanal Merseburg arbeitete mit den Kindern an einem Stopp-Motion-Trickfilm. Frau Beck von der Kinderdruckwerkstatt begeisterte mit Reimen und dem Fingerpuppenspiel die kleinen Besucher. Während Bianca Hühne von der Stadtbibliothek mit den Kindern in Büchern schmökerte.

Auch Dr. Katja Phäle, die Patin der Kinderdruckwerkstatt und stellvertretende Vorstandsvorsitzende unseres Regionalverbandes, schaute vorbei. Sie hatte eine echte Überraschung im Gepäck: einen Scheck über 400 €, den sie Andreas Schröder, dem Leiter der Kinderdruckwerkstatt, überreichte.


Der Umzug ist überstanden. Inzwischen sind die Senioren aus dem Pflegeheim „Inselblick“ in die „Schöne Aussicht“ umgezogen. Zum Begrüßungskaffee am 27. November zeigte sich die Aussicht weit ins Land ein wenig nieselgrau. Dennoch lässt sich schon jetzt erahnen, dass die Bewohner an wärmeren Tagen eine wirklich schöne Aussicht von der Sonnenterrasse aus genießen können.

An jeder Ecke in der „Schönen Aussicht“ funkelt schon die Weihnachtsstimmung. Zu Kaffee und Tee gab es an diesem 27. November leckere Torten im gemütlich eingerichteten Aufenthaltsraum.

Für die AWO kam es überraschend, als die FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG  den Mietvertrag für die Räume des Pflegeheims „Inselblick“ in der Kattowitzer Straße 4 nicht mehr verlängerte. Auf einmal wussten weder die Mitarbeiter noch die Angehörigen wo die dreizehn Bewohner des Pflegeheims im nächsten Jahr unterkommen würden. Ein ungewisser Zustand, der bei den älteren Bewohnern des Heims große Sorge auslöste. Mit behördlicher Unterstützung des Landesverwaltungsamtes, Referat Heimaufsicht, konnten zum Glück bald neue Räumlichkeiten ganz in der Nähe des „Inselblicks“ gefunden werden. Die  Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG zeigte sich kooperativ und sprang kurzfristig mit einem vergleichbaren Objekt in der Linzerstraße 25 ein. Somit war der Weg für das Pflegeheim „Schöne Aussicht“ geebnet.

„Beim Umzug haben wir darauf geachtet, dass die Bewohner ihren gewohnten Standard beibehalten“, sagt  Jasmina Hajro, die Ansprechpartnerin des Pflegeheimes. Die Bewohner können weiter in Einzel- oder Doppelzimmer wohnen, so wie sie es vom alten „Inselblick“ kennen. Die Organisation des Umzugs fand in enger Abstimmung mit Bewohnern und Angehörigen statt.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit beim Pflegepersonal, der Haustechnik und den beteiligten Handwerksfirmen. Ohne das hervorragend funktionierende Zusammenspiel aller Beteiligten hätte der überraschende Umzug vom „Inselblick“ in die „Schöne Aussicht“ kaum so gut klappen können.


Am 1. Dezember 2017 weht ein Hauch von Weihnachtsduft durch die „Villa Kunterbunt“ in der Götschetalstraße 36 in Wallwitz. Von 16 bis etwa 18 Uhr findet ein Weihnachtsmarkt statt. Eröffnet wird er mit einer Vernissage, auf der die Bilder des Malwettbewerbs „Der Zirkus war da!“ gezeigt werden. Die drei schönsten Bilder erhalten einen kleinen Preis. Im Anschluss daran locken Kaffee, Kakao, Glühwein, Knüppelkuchen, Zuckerwatte und Würstchen. Weihnachtliche Floristik und ein Flohmarktstand machen den kleinen Weihnachtsmarkt komplett. Ein Höhepunkt des Nachmittags ist die Vorführung des Zirkusfilms, der während des Zirkusprojekts in der Kita entstanden ist.