Am 19. Februar 2019 fand die inzwischen vierte Ausgabe des AWO Marktplatzes statt. Dieses Mal öffnete die Geschäftsstelle des AWO Regionalverbandes in der Zerbster Straße 14 in Halle-Neustadt ihre Türen für alle interessierten AWO-Mitarbeiter*innen.

Das Interesse war groß. 33 Gäste aus den verschiedensten AWO-Einrichtungen schauten in der Geschäftsstelle vorbei. Bei einer Führung durch die Räume konnten sie einen Blick in die Büros der Personalabteilung, der Finanzbuchhaltung, des Qualitätsmanagements, der Öffentlichkeitsarbeit, der Haustechnik, des Gebäudemanagements sowie des Sekretariats werfen. Auch die Jugend- und Familienberatung sowie die Schwangerschaftsberatung, die ebenfalls in der Zerbster Straße 14 angesiedelt sind, hatten ihre Bürotüren für die Gäste geöffnet.

Auf dem eigentlichen Marktplatz, der im großen Beratungsraum der Geschäftsstelle stattfand, konnten sich die Gäste an den Ständen über die Arbeit des AWO-Vorstandes, der Jugend- und Familienberatung, der Schwangerschaftsberatung, der Öffentlichkeitsarbeit, der Finanzbuchhaltung und des Sekretariats informieren.

Nach zwei Stunden mit anregenden Gesprächen und neuen Erkenntnissen ging der erste AWO-Marktplatz in diesem Jahr zu Ende. Auch im Herbst soll es wieder einen AWO-Marktplatz geben. Geplant ist er am 15. Oktober.


Absichern, nicht verunsichern!

Steigende Kosten in der Pflege führen zu einem kaum selbst zu finanzierenden Anstieg des Eigenanteils der Versicherten im Pflegeheim. Das ist nicht hinnehmbar. Wir fordern,

  1. dass für die Versicherten der Pflegeversicherung ein gesetzlich definierter Höchstbetrag für die Eigenanteile eingeführt wird. Der muss auch über die Dauer der Pflege verlässlich abgesichert sein.
  2. dass steigende Kosten in der Pflege künftig aus Mitteln der Pflegeversicherung getragen werden!

Unterstützen Sie unsere Forderung – Helfen Sie, die 50.000 nötigen Unterschriften einzusammeln – Unterschreiben Sie die Petition!

So geht’s:

Drucken Sie sich die Materialien und Unterschriftenlisten aus und sammeln Sie Unterschriften; z.B. in Ihrer Einrichtung, der Familie, dem Verein usw. Die Petition ist ein im Grundgesetz festgelegtes Recht (Artikel 17) und man muss keine 18 Jahre alt sein, um eine Petition unterzeichnen zu dürfen.

Download Petitionstext: 

Petition Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzen!

Download Unterschriftenliste:

Unterschriftenliste

WICHTIG:

  1. Die Unterschriftenlisten müssen den Petitionsausschuss vor Ablauf der 4-wöchigen Mitzeichnungsfrist erreichen (spätestens am 12.3.2019).
  2. Sie können nur per Post oder per Fax an den Petitionsausschuss geschickt werden.
  3. Also bitte NICHT einscannen und per E-Mail senden.
  4. Die Adresse und Faxnummer des Petitionsausschusses stehen auch oben auf den Unterschriftenlisten:Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin
    Fax: +49 (0)30 227 36053

Oder unterzeichnen Sie die Petition online direkt beim Bundestag unter diesem Link: Petition 90744 Pflegeversicherung

Gestartet wurde die Petition durch den AWO Bundesverband e.V. Mehr Infos auf der Webseite des AWO-Bundesverbandes zur Petition: www.awo.org/pm-petition-eigenanteil-begrenzen



Vom 10. bis 16. Februar 2019 findet die 10. bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien statt.  Während dieser Woche beschäftigen sich verschiedene Aktionen und Veranstaltungen mit dem Thema. Die Aktionswoche steht unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Katrin Sass.

Um die Aktionswoche in Halle und dem Saalekreis in die Öffentlichkeit zu tragen, fand am 11. Februar, 11 Uhr, ein Pressegespräch statt in der Medienanstalt statt. Zahlreiche Pressevertreter von der Mitteldeutschen Zeitung, MDR Sachsen-Anhalt (Radio sowie TV), Halle TV und MDR Kultur sind gekommen, um mit den Kolleginnen

Claudia Hammer, Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis, AWO Halle-Merseburg und Angelika Frenzel, Fachstelle Suchtprävention Halle, drobs Halle, PSW- GmbH, Sozialwerk Behindertenhilfe

ins Gespräch zu kommen.

 

TV Halle sendet am 11. Februar, 18 Uhr, MDR Kultur sendet den Beitrag voraussichtlich am 12. Februar zwischen 9 und 12 Uhr, der MDR konnte sich zeitlich noch nicht festlegen.

 

Hier der Link zum TV Halle-Spot: http://www.tvhalle.de/mediathek/view/550594/11_02_2019_Aktionswoche_Kinder_suchtbelastete_Familien.html


Am 7. Februar war es mal wieder soweit und Dell hat sich mit sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf gemacht, um im „Goldenen Gockel“ das Außengelände zu pflegen und Wände zu streichen. Darunter drei deutsche Kollegen und vier aus den USA.

Als das „Karla-Kolumna-Team“ der AWO ankam, waren die Herren und Damen schon fertig mit der Arbeit, so schnell waren sie.

Wir danken dem Team um Karl Paul Stang mit seinem Services Sales Team für die wunderbare Unterstützung.

 


Von der Neurologie wissen wir, dass man besser lernt, wenn es Spaß macht. Suchtprävention ist oft mit dem Begriff „Spaßbremse“ verbunden. Deshalb suchen Präventionsfachkräfte schon lange kreative Wege, um den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ihre Botschaften zu vermitteln.

In diesem Sinne schreiben die Fachstellen für Suchtprävention der AWO Erziehungshilfe Halle (Saale) gGmbH und die der drobs Halle der PSW-GmbH gemeinsam einen Film-Wettbewerb für die weiterführenden Schulen des Saalekreises und der Stadt Halle aus.

Auf der Grundlage eines Kinderbuchs soll ein maximal 30 minütiger Film gedreht werden. Der Überzeugendste wird den Grundschulen der Region für eine eigene suchtpräventive Arbeit zur Verfügung gestellt. Die Teams der teilnehmenden Schulen (Arbeitsgemeinschaften, Interessengruppen) erhalten zunächst einen fachlichen Input von einer der beiden Fachkräfte für Suchtprävention, bevor sie mit den Dreharbeiten ihres Films beginnen.

Ausgangspunkt des Films ist für alle das Kinderbuch „Alles total geheim“ von  Kirsten Boie. In diesem Buch gelingt es der Autorin feinfühlig die Geschichte eines Jungen aus einer suchtbelasteten Familie zu erzählen, ohne das Problem jemals zu benennen. Es wird nur über die Beziehungen, die der Junge und seine Familie zu ihrer Umwelt haben, deutlich. Der Wettbewerb verfolgt somit mehrere Ziele:

  • Die Schüler*innen betätigen sich kreativ und eigenverantwortlich mit einem Medium, das ihnen Spaß macht.
  • Sie beschäftigen sich mit dem Thema Alkohol und Abhängigkeit und lernen „nebenbei“ welche Folgen und Auswirkungen der übermäßige Konsum für den Konsumenten selber, aber auch für seine Angehörigen haben kann.
  • Sie lernen den gesellschaftlichen Umgang mit Alkohol kennen und werden befähigt, kritisch dazu Stellung zu nehmen.
  • Sie lernen Schwerpunkte zu legen, denn da sie einen Film für Jüngere machen, müssen sie überlegen, welche Botschaften sie den Kindern mitgeben wollen und welche ihnen dabei am wichtigsten ist. D.h., sie müssen ihre eigenen Einstellungen hinterfragen und lernen Verantwortung zu übernehmen.
  • Sie erfahren in einem kreativen Prozess das Miteinander und müssen dabei ihren eigenen Platz finden. (Teil eines Ganzen zu sein).
  • Sie werden für das Thema Kinder aus suchtbelasteten Familien sensibilisiert und tragen mit ihrer Arbeit zur Etablierung des Themas in der öffentlichen Wahrnehmung bei.

Eine Anmeldung der Schulen (es können auch Einzelpersonen, AG`s, Teams mitmachen, auch außerhalb von Schule) aus dem Landkreis Saalekreis erfolgt formlos bis zum 01.04.2019 an: suchtpraevention@awo-halle-merseburg.de

Bei Anmeldung kann das Buch als Grundlage der Arbeit  (ISBN: 3789163023) zur Verfügung gestellt werden.

Abgabetermin für den fertigen Film ist der 28. Juni 2019.

Die Filme können in einer der beiden Fachstellen für Suchtprävention abgegeben oder zu ihnen gesendet werden. Bei Einsendung per Post gilt das Datum des Poststempels. Eine unabhängige Jury wählt die drei  besten Filme bis Ende Juli 2019 aus und entscheidet, welcher Film den Grundschulen zur Verfügung gestellt wird.

Der Gewinner-Film wird auf den Homepages der beiden Fachstellen veröffentlicht und als DVD gebrannt. Die DVD wird den Grundschulen im Saalekreis und in der Stadt Halle zur Verfügung gestellt.

Zu gewinnen sind:

1.Preis:  eine Reise zum Filmpark Babelsberg für das Filmteam

2.Preis:  eine Kamera

3.Preis:  ein regionaler Kinobesuch für das Filmteam

Für die technische Unterstützung können Student*innen des Medienpädagogischen Studienzweigs der Hochschule in Merseburg gewonnen werden. Ebenso gibt es die Möglichkeit, die Offenen Kanäle der Region dafür anzufragen.

Die drei Gewinnerfilme werden im September 2019 in einer öffentlichen Kinoveranstaltung gezeigt.

Für weitere Informationen steht Ihnen die Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis sehr gern zur Verfügung.

Wir freuen uns über viele Anmeldungen und wunderbare Gespräche.



Vom 10. bis 16. Februar 2019 findet die 10. bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien statt.  Während dieser Woche beschäftigen sich verschiedene Aktionen und Veranstaltungen mit dem Thema. Die Aktionswoche steht unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Katrin Sass.

Während der Aktionswoche

  • soll über COAs (Kinder aus Suchtfamilien (Children of Alcoholics/ Children of Addicts = COA) informiert und die Aufmerksamkeit der Gesellschaft für COAs erhöht werden.
  • sollen die Angebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien aus Initiativen und Organisationen bekannt gemacht werden
  • sollen Berufsgruppen, die mit Kindern arbeiten, ermutigt werden, den COAs ihr besonderes Augenmerk zu schenken.
  • sollen Verantwortliche in Bund, Ländern und Gemeinden angesprochen und aufgefordert werden, sich für mehr Unterstützungsangebote für COAs und die Aufnahme solcher Hilfen in die Regelversorgung einzusetzen.

Auch die Fachstellen für Suchtprävention Halle und Saalekreis beteiligen sich zusammen mit ihren Kooperationspartnern an der Woche, um auf das Schicksal der Kinder aufmerksam zu machen. Mehrere Veranstaltungen sind geplant

Fortbildungen für Fachkräfte zum Thema Kinder aus suchtbelasteten Familien:

  • Am 13.02.2019 in Halle in Kooperation mit dem Kinderschutzbund und am 15.02. in Merseburg

Filmvorführung „Zoey“ in Halle mit anschließendem Gespräch

Gezeigt wird der Spielfilm „Zoey“. In dem 40-minütigen fiktionalen Spielfilm geht es um die 14-jährige Zoey, die mit dem Rückfall ihres alkoholkranken Vaters zu kämpfen hat.

  • 12.02.2019 um 16.00 Uhr im Blauen Elefanten, Anhalter Platz 1
  • 14.02.2019 um 17.00 Uhr in der drobs Halle, Moritzzwinger 17
  • 14.02.2019 um 17.00 Uhr im Camp Zappendorf, Am Steinbruch 16a, 06198 Salzatal
  • 15.02.2019 um 10.00 Uhr in den Seelensteinen e.V., Merseburger Str. 237

Mehr zum Spielfilm: Zoey

In Deutschland wächst beinahe jedes 6. Kind in einer Familie mit Suchtbelastung auf. In einer Schulklasse von 25 Schülern sind das 3 bis 4 Kinder. Diese Kinder wachsen unter erschwerten Bedingungen auf, da die Suchterkrankung der Eltern oder eines Elternteils die ganze Aufmerksamkeit der Familie in Anspruch nimmt. Kinder aus suchtbelasteten Familien sind eine Hochrisikogruppe, denn statistisch gesehen wird ein Drittel von ihnen später selber eine Suchterkrankung ausbilden. Ein weiteres Drittel wird psychisch erkranken und nur ein Drittel wird relativ gesund erwachsen.

Mehr Infos zum Thema

Presseerklärung Aktionswoche Kinder aus Suchtfamilien

coa-aktionswoche.de


Druckfrisch geliefert: Das neue Einrichtungsverzeichnis ist da! Schon bald liegt das aktuelle Verzeichnis wieder in allen AWO-Einrichtungen aus. Auch bei uns in der Geschäftsstelle können Sie sich das Faltblatt mit allen Adressen, Telefonnummern und Ansprechpartner*innen der AWO Halle-Merseburg abholen. Und natürlich gibt es das Verzeichnis auch als Download auf unserer Internetseite:

Download Einrichtungsverzeichnis

In diesem Jahr steht das Design ganz im Zeichen von 100 Jahre AWO. Die Illustratorin Katja Schiller schuf dafür eine Grafik, die das Wirken der AWO in Vergangenheit und Gegenwart widerspiegelt.

 


Interview mit Fachbereichsleiterin Martina Gaertner

Am 21. Januar war Adrian Mützel von Radio SAW zu Gast in der Geschäftsstelle und interviewte Martina Gaertner, Fachbereichsleiterin Senioren zum Thema Ausbildung. Der Radiosender informiert im Rahmen seiner „Mission Ausbildung“ angehende Azubis auf dessen Website und über das hörende Medium. Frau Gaertner beantwortet Fragen rund um den Beruf Altenpfleger/in bei der AWO Halle-Merseburg. Der Beitrag wurde am Donnerstag, 24. Januar zwischen 15 und 18 Uhr gesendet. Ein weiterer folgte in der 4. KW.

Mission Ausbildung: „Weil wir sehen, dass wir helfen können.“

Hier können Sie in das Gespräch reinhören:

Adrian Mützel (Radio SAW), Martina Gaertner (Fachbereichsleiterin Senioren)


Die AWO wurde im Jahr 1919 gegründet. In diesem Jahr feiert sie ihren 100. Geburtstag. Ein 19-minütiger Dokumentarfilm lädt dazu ein, in die Geschichte der AWO einzutauchen. Der Film ist auf dem Youtube-Kanal des AWO-Bundesverbandes zu finden. Mehr Infos zum Jubiläumsjahr finden Sie unter www.100jahreawo.org.

AWO-Gründerin Marie Juchacz bei einer Rede

Bild: AWO Bundesverband

 

 


Das Dornröschen-Team trauert um einen einstigen Helfer. Anfang Dezember 2018 verstarb Steffen Voigt. Als engagierter Vater eines langjährigen Dornröschenbesuchers zeigte er vollen Einsatz, wenn es um handwerkliche Arbeiten im Dornröschen ging. Auch für ein persönliches Gespräch hatte er immer ein offenes Ohr.

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht nicht auf irgendeinem Platz,
sondern im Herzen seiner Mitmenschen.

Albert Schweizer

Und diesen Platz hast du ganz sicher. Ich behalt‘ dich, Steffen, Truckfahrer mit Leib und Seele, im Herzen, erinner‘ mich an ganz wunderbare Gespräche, lustige, schräge, aber auch schöne Karaokesongs, verschiedene Streich- und Möbelaufbauaktionen, gemeinsame Nachmittage im Dornröschen und lächle in Dankbarkeit über diese gewesenen schönen Augenblicke, und ich weiß, du lächelst gerad‘ zurück. Danke für die wunderschöne Zeit mit Dir. Wir sind sehr traurig und vermissen Dich.
In Dankbarkeit Sandra vom Dornröschen-Team

Dornröschenmitarbeiterin und Helfer

Steffen Voigt und Sandra Ulrich