Bedarfsorientierte Schulsozialarbeit ist eine Säule des ESF-Programms „Projekte zur Vermeidung von Schulversagen und zur Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs“. Ziel ist es, in Kooperation zwischen Schule, Jugendhilfe, freien Bildungsträgern sowie Beratungsstellen die Schulabbrecherquote dauerhaft zu senken.
Es wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt (Kultusministerium, Ministerium für Gesundheit und Soziales) finanziert.
Übersicht zur Schulsozialarbeit
Handlungsleitend für die sozialpädagogischen Hilfen ist die Sicherung des Schulerfolgs einzelner SchülerInnen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Betreuung der bereits durch Schulversagen oder -verweigerung aufgefallenen SchülerInnen.
Des Weiteren richtet sich bedarfsorientierte Schulsozialarbeit an die SchülerInnen, deren schulische und persönliche Situation solche Bedingungen aufweisen, die eine kontinuierliche positive Entwicklung und/oder den Schulerfolg zu behindern drohen. Art und Umfang der Interventionsmaßnahmen hängen von der individuellen Problemlage der SchülerInnen ab. Ein Hauptschwerpunkt der Arbeit ist die sozialpädagogische Hilfe für SchülerInnen mit besonderen Schwierigkeiten, also die Beratung in Krisensituationen sowie Intervention in akuten Krisensituationen.
Präventionsangebote werden vor allem durch Gruppen- und Projektarbeit realisiert. Sie dienen als niedrigschwelliges Angebot der Kontaktaufnahme, des Vertrauensaufbaues und der Beziehungsarbeit zu den SchülerInnen.
Am Bedarf orientierte Schulsozialarbeit geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus. Berücksichtigung finden die Altersstruktur, die sozialen Erfahrungen und individuellen Besonderheiten der Zielgruppen. Schulsozialarbeit ist lebenswelt- und ressourcenorientiert und verfolgt einen konsequent kooperativen Arbeitsansatz mit LehrerInnen/Schulleitung, pädagogischen MitarbeiterInnen und Eltern. Schulsozialarbeit ist das Bindeglied zwischen Schule, Elternhaus und Jugendhilfe.
Arbeitsschwerpunkte:
- Sozialpädagogische Hilfen für SchülerInnen mit besonderen Schwierigkeiten
- Intervention und Beratung in akuten schulischen Krisensituationen
- Sozialpädagogische Begleitung von SchülerInnen (Einzelfallberatung und -hilfe)
- Präventionsangebote in Form von Projektarbeit und/ oder Gruppenarbeit zur Verbesserung des sozialen Klimas in den Klassen/Schülergruppen
- regelmäßige Gesprächs- und Beratungsangebote für SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen
- Elternarbeit
- Unterstützung und Begleitung der Schulentwicklung
- Netzwerkarbeit
Dauer: bis 07/2012
Freiwillig, verschwiegen, vertraut
Zwei Schulsozialarbeiterinnen über ihre Arbeit
Kontakte:
Förderschule mit Ausgleichsklassen „Christian Gotthilf Salzmann“ Halle
Ulrike Pilz
Tel.: 0345 8059304
sozialarbeit@salzmann-schule.de
www.salzmann-schule.de
Förderschule für Lernbehinderte „Fröbelschule“ Halle
Juliane Nitschke
Tel.: 0175 7472777
ssa-froebel@awo-halle-merseburg.de
Förderschule für Lernbehinderte „Makarenkoschule“,
Halle-Neustadt
Sabine Euler
Tel.: 0175 7487989
ssa-makarenko@awo-halle-merseburg.de
Goethe-Sekundarschule Bad Lauchstädt
Madeleine Opitz
Tel.: 0163 1601332
ssa-goethe@awo-halle-merseburg.de
Sekundarschule „Am Petersberg“ Wallwitz
Steffi Hildebrandt
Tel.: 0178 1499332
steffi.hildebrandt-awo-schulsozialarbeit@web.de
Sekundarschule „Albrecht Dürer“ Merseburg
Ansprechpartnerin: Mandy Dongmann
Tel.: 03461 210821
sozialarbeit-duererschule@gmx.de
Förderschule für Lernbehinderte
Comeniusschule Halle
Anke Roloff
Tel.: 0345 56328946
sozialarbeit@comeniusschule-halle.de
www.comeniusschule-halle.de
