Frühintervention

FreD – Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten

FreD ist ein sekundärpräventives Projekt für Jugendliche und junge Erwachsene mit riskantem Suchtmittelkonsum, die bei der Polizei auffällig oder bereits straffällig geworden sind oder denen ein Schulordnungsverfahren droht. FreD will dabei unterstützen, diese Schwierigkeiten und den Ärger mit der Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Schule, den Eltern oder am Ausbildungs-/Arbeitsplatz in den Griff zu bekommen. FreD unterbreitet wegen Drogengebrauchs auffällig gewordenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen möglichst frühzeitig ein suchtpräventives Angebot.
Zielgruppe: Jugendliche 14 – 21 Jahre

 

FreD-Logo

Ziele dieses Angebotes sind

  • zu einer kritischen Einstellung gegenüber dem Konsum von Suchtmitteln anzuregen
  • über gesundheitliche, rechtliche und soziale Folgen von Drogenkonsum zu informieren
  • zur Distanzierung vom Drogengebrauch zu motivieren
  • die Eigenverantwortlichkeit zu stärken
  • die Hilfeangebote der Jugend- und Suchthilfe bekannt zu machen.

FreD bietet keine fertigen Antworten, sondern möchte mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen über die Auswirkungen ihres Drogenkonsums und ihre persönliche Situation. FreD bietet neben einem persönlichen Beratungsgespräch einen 8-stündigen Kurs als Gruppenangebot an, der inhaltlich maßgeblich durch die Fragen und Themenwünsche der Gruppe bestimmt ist. Auf Wunsch erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses nach Abschluss eine Bescheinigung. Die Teilnahme am gesamten Angebot ist kostenfrei. Alle Gesprächsinhalte sind vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht.

Mehr Informationen auch unter: www.awo-halle-merseburg.de/fred | http://www.lwl.org/FreD  | http://www.ls-suchtfragen-lsa.de/projekte/fred-fruehintervention-bei-erstauffaelligen-drogenkonsumierenden/

Kursangebote im laufenden Kalenderjahr in Zusammenarbeit mit der AWO-Suchtberatungsstelle und Kooperation mit Polizei HAL/SK, Staatsanwaltschaft, JGH, SDdJ, JUBP, Schulen, Berufsschulen usw.


HaLT – Hart am LimiT

halt
Das Bundesmodellprojekt „Hart am Limit“ – kurz „HaLT“ wurde 2005 entwickelt und bundesweit an 11 Modellstandorten durchgeführt. Das Projekt „HaLT! – Hart am LimiT“ richtet sich an Kinder und Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum (reaktiver Projektteil) und sensibilisiert eine breite Öffentlichkeit hinsichtlich der Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen (proaktiver Projektteil).

 

Reaktiver Baustein – HaLT!
  • Brückengespräch
  • Elterngespräch
  • Erlebnispädagogische Intervention – wird neu konzipiert in Zusammenarbeit mit der Stadt Halle

 

Proaktiver Baustein – HaLT!
  • umfangreiche Alkoholprävention in verschiedenen Settings mit verschiedenen Zielgruppen
  • Zusammenarbeit mit dem OA Saalekreis zum Thema Festkultur
  • Elternabende
  • Weiterbildungsangebote