Vortrag am 30. Juli im Café 22: Marie Juchacz – Auf der Flucht vor den Faschisten

Am 30. Juli 2026 begibt sich Lydia Struck ab 18 Uhr auf die Spuren ihrer Großtante, der AWO-Gründerin Marie Juchacz. In ihrem Vortrag im Café 22 der AWO Halle-Merseburg in der August-Bebel-Straße in Halle erforscht die Autorin die Route in das Exil von Marie Juchacz und zeichnet deren Stationen nach. Die AWO Gründerin floh 1933 vor den Faschisten über das Saarland sowie Frankreich bis in die USA, da ihr Leben in Deutschland bedroht war.

Marie Juchacz gründete 1919 die Arbeiterwohlfahrt (AWO). Im selben Jahr hielt sie als erste Frau in einem deutschen Parlament eine Rede vor der Weimarer Nationalversammlung. Im Jahr 1949 kehrte sie aus ihrem New Yorker Exil nach Deutschland zurück.

Die Kulturanthropologin und Autorin Lydia Struck forscht über das Leben von Marie Juchacz. Die Zeit des Exils während des Zweiten Weltkriegs steht dabei im Fokus ihrer Untersuchungen.

Was: Vortrag „Marie Juchacz – Auf der Flucht vor den Faschisten“

Wann: 30.07.2026, ab 18 Uhr

Wo: Café 22, August-Bebel-Straße 22, 06108 Halle

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis 24. Juli 2026 per E-Mail über regionalverband@awo-halle-merseburg.de oder telefonisch unter 0345 69 16 3

Der Eintritt ist frei.

Halle, 09.07.2026