„Jung hilft Alt“ – die zweite Runde

Im März 2025 startete die erste Runde des Projekts „Jung hilft Alt“ im Seniorenheim „Lindenhof“. Wir berichteten darüber in unserem Verbandsmagazin AWO BERICHTET.

Im November und Dezember vergangenen Jahres sollte das Projekt nun erfolgreich fortgeführt werden. Jugendliche aus den Wohngruppen Die Brücke, Leuchtturm, dem Orientierungswohnen, der AWO-Koje sowie dem Flexiblen Jugendwohnen und der Inobhutnahme AWO-Fels besuchten die Senior*innen im AWO-Wohnbereich „Lindenblüte“.

Was die Beteiligten berichten

Zum Auftakt der zweiten Runde bei „Jung hilft Alt“ schauten am 8. November drei Jugendliche in der „Lindenblüte“ vorbei. Auf dem Programm stand ein Spielenachmittag mit Mau-Mau und Mensch-ärgere-dich-nicht.

„Sowohl für die Senioren als auch die Jugendlichen war es eine sehr schöne Erfahrung. Und die Pflegekraft hatte uns auch gut aufgeklärt, wie wir mit einigen von den Senioren mit Demenz umgehen sollten“, erinnert sich die Fachkraft, die die Jugendlichen begleitete.

„Das Beschäftigungsangebot wurde durch unsere Bewohner*innen dankend angenommen“, beobachtet das Pflegepersonal. „Alle hatten eine Menge Spaß“.

Eine Ukulele, Ausmalbilder, Stifte, das hatten drei Mädchen im Gepäck, die am 23. November in der „Lindenblüte“ vorbeischauten. Gemeinsam mit den Senior*innen malten sie Bilder aus. „Die Bewohner waren sehr aufgeschlossen und teilten mehrfach den Kids mit, dass sie es schön finden, was sie gemalt haben und lobten sie mehrfach“, berichtet die pädagogische Fachkraft.

Im Dezember standen bei den Besuchen weihnachtliche Aktivitäten auf dem Programm. „Wir haben Weihnachtslieder gesungen und mit den Leuten Brettspiele gespielt, die Lust darauf hatten“, heißt es denn auch in dem Bericht über einen Besuch am 7. Dezember.

Der letzte Einsatz im vergangenen Jahr sollte am 21. Dezember stattfinden. Zwei Mädchen besuchten die „Lindenblüte“. „Es verlief alles super, die beiden haben mit den Bewohnern Mensch-ärgere-dich-nicht und Memory gespielt“, sagt die pädagogische Fachkraft. „Es war ein schöner Nachmittag für uns und die Bewohner der „Lindenblüte“.

Ausblick

Jung und Alt nahmen das Projekt gut an. Das Interesse für die jeweils andere Generation konnte geweckt werden. Eventuell vorhandene Berührungsängste wurden auf beiden Seiten abgebaut. Das Projekt soll weiterlaufen, da sind sich alle Beteiligten einig.

In diesem Frühjahr wird „Jung hilft Alt“ fortgesetzt. Auch im Seniorenheim „Lindenhof“ wollen die Kinder und Jugendlichen für den einen oder anderen Besuch vorbeischauen.