Sozialkompetenztraining

 

 

Wir bieten zwei Gruppentrainings zur Förderung der sozialen Kompetenzen, die sich an jüngere Kinder und ältere Kinder richten:
Das Sozial-Kapitäns-Training SKT für Kinder im Alter von 6-10 Jahren
die Gruppe Soziales Lernen für Kinder im Alter von 10-12 Jahre. (Siehe rechts Übersichten zum Download.)

Ansprechpartner: Anne Jahn

Sozial-Kapitäns-Training (SKT)

Das Sozial-Kapitäns-Training richtet sich an Kinder im Grundschulalter (1.-4. Klasse) und vermittelt den Kindern Fähigkeiten in den Bereichen Gefühle bei sich und anderen wahrnehmen, dem konstruktives Probleme lösen und dem friedlichen Umgang mit Wut und Ärger. Wenn Kinder im Alltag, z. B. in der Schule oder im häuslichen Umfeld im Sozialverhalten unsicher oder auffälliger sind, fehlen ihnen sehr oft Kenntnisse und alternative Handlungsmöglichkeiten im sozialen Bereich. Das Training vermittelt Kindern Anregungen, eröffnet Übungsräume sich im geschützten Rahmen anders zu erleben und auszuprobieren und fördert so das Akzeptieren von eigenen Schwächen, das Erkennen und Nutzen eigener Fähigkeiten und Ressourcen und das Einüben neuer Handlungsstrategien.

Inhalte und Ziele des Trainings
  • Erlebnis ein wertvoller Teil einer Gruppe (Schiffs-Mannschaft) zu werden und Verantwortung für sich selbst und die Mannschaft tragen zu dürfen und zu können
  • Erweiterung der Kompetenz, eigene positive Gefühle zu nutzen sowie negative Gefühle zu erkennen (emotionale Selbstkontrolle)
  • (Weiter-)Entwicklung der Fähigkeit, die Gefühle und Sichtweisen anderer wahrzunehmen und Berücksichtigung dieser im eigenen Handeln (Perspektivenübernahme)
  • Positiver Umgang mit negativen Gefühlen, wie Ärger und Wut (Impulskontrolle) und Frustrationstoleranz
  • Anwendung von Problemlöseschritten, die zu einem fairen Ausgang von Konflikten beitragen (Problemlösekompetenz)
  • (Ein-)Übung von prosozialen Verhaltensweisen, wie z. B. in positiven Austausch mit anderen zu treten, sich gegenseitig zu unterstützen oder auch kritische Situationen zu bestehen
    (sich entschuldigen, Umgang mit Kritik, um Hilfe bitten etc.)
  • Erhöhung des Selbstwertgefühls der Kinder durch das Entwickeln und Ausprobieren von eigenen Lösungsideen, das Miteinbeziehen von kindlichen Ressourcen (Helfer) und das Erleben von
    Erfolgen in der Gruppe als auch im Alltag der Kinder
Methoden
  • Rollenspiele zur Festigung des Gelernten und zur bewussten Selbsterfahrung
  • Modelllernen (Nutzung der Stärken andere Kinder als auch das Vorleben sozial konstruktiver Verhaltensweisen der Gruppenleitung)
  • positive Verstärkung durch positives Feedback der Gruppe und der GruppenleiterInnen (z. B. Rückmeldung zum Verhalten der Kinder über eine tägliche Logbuch Auswertung in jeder
  • Gruppenstunde und durch Elternhaus/Schule zwischen den Gruppenstunden)
  • Ressourcennutzung (Miteinbeziehung von Helfern der Kinder, Möglichkeit des Einbringens der Stärken der Kinder z.B. beim Schiffsbau)
  • verbale Selbstinstruktion (z. B. Mut-Mach-Satz: „ Aus meiner Wut mach ich Mut!“)
  • Entspannungsverfahren
  • Kooperationsübungen- und -spiele
  • Abenteuerspiele z. B. in den Eisberg tauchen, Drachen zähmen, Schiffs-Probleme gemeinsam lösen
Aufbau des Trainings und Elternarbeit

Das Sozialkapitänstraining umfasst 11 Kindergruppenstunden à 1,5 Stunden und ein Abschlussfest mit den Eltern/ErzieherInnen der Kinder. Parallel finden zwei Elternveranstaltungen statt, in denen die Eltern über die Inhalte des Trainings informiert werden und angeleitet werden ihre Kinder zwischen den Trainingseinheiten im Alltag z. B. mit Hilfe des Logbuches zu unterstützen. Das Kindertraining hat eine gleichbleibende Struktur. Im Verlauf des Trainings gilt es in der Gruppe Abenteuer zu bestehen und Herausforderungen zu wagen, um gemeinsam gesteckte Ziele zu erreichen. Die Kinder erhalten zur Orientierung eine Schatzkarte, auf der die Stationen der Seefahrt markiert sind und ein Logbuch, das sie während des Zeitraumes des Trainings begleitet, sowohl in der Gruppenstunde als auch zu Hause/in der Schule und mit dessen Hilfe sie für das Erreichen ihrer Ziele belohnt werden.

Die Struktur der Einheiten entsteht durch folgende Abläufe:

  • Willkommensrunde
  • Einführung in das Thema
  • Rollenspiel/Übungen / Abenteuer und Problemlöse-Situationen
  • Auswertungsrunde mit Picknick und Vereinbarung von Zielen für das Training zu Hause/in der Schule

Soziales Lernen

Das Sozialkompetenztraining „Soziales Lernen“ vermittelt Kindern Kenntnisse in den Bereichen: Einfühlungsvermögen, Problemlösungskompetenz sowie Ärger- und Wutkontrolle. Das Training richtet sich an Kinder der 4. – 6. Klasse, denen es schwer fällt flexibel auf Problemsituationen zu reagieren und die durch unangemessenen Ärger und Wutreaktionen in ihrem Umfeld anecken. Die Kinder sollen im Training einerseits Erfahrungen mit sich selbst sammeln, eigene Fähigkeiten und Stärken erkennen, stolz auf sich sein können, aber auch eigene Grenzen und Schwächen erfahren und zulassen und nach möglichen Helfern suchen bzw. vorhandene neu aktivieren und ausbauen. Bei diesem Prozess werden die Kinder vor allem durch ihre Eltern unterstützt.

Inhalte und Ziele des Trainings
  • Förderung der Eigenverantwortlichkeit und Alltagsbewältigung
  • Förderung adäquater Kommunikationstechniken
  • Bewusstmachen der eigenen Fähigkeiten/Ressourcen, aber auch Grenzen
  • Klärung sozialer Beziehungen (Eltern, Freunde usw.)
  • Erkennen eigener Bedürfnisse und die des Gegenübers
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • konstruktive Auseinandersetzung mit Problemen
  • Erweiterung der Kompetenz, eigene positive Gefühle zu nutzen sowie negative Gefühle zu erkennen (emotionale Selbstkompetenz)
  • Entwicklung der Fähigkeit, die Gefühle und Sichtweisen anderer passend wahrzunehmen und Berücksichtigung dieser im eigenen Handeln (Perspektivenübernahme)
  • Positiver Umgang mit negativen Gefühlen, wie Ärger und Wut (Impulskontrolle)
  • Anwendung von Problemlösungsschritten, die zu einem fairen Ausgang von Konflikten beitragen (Problemlösungskompetenz)
  • Übung von prosozialen Verhaltensweisen in kritischen Situationen (sich entschuldigen, Umgang mit Kritik, um Hilfe bitten etc.)
Methoden
  • Rollenspiele zur Festigung des Gelernten und zur bewussten Selbsterfahrung
  • Modelllernen
  • positive Verstärkung
  • Ressourcennutzung
  • verbale Selbstinstruktion
  • Entspannungsverfahren
  • Kooperationsübungen
  • Abenteuerspiele
Aufbau des Trainings und Elternarbeit
Das Training umfasst in der Regel 10 Gruppenstunden à 1 Stunde für die Kinder, ein Abschlussfest sowie 2 Eltern-Veranstaltungstermine.
Das Kindertraining hat eine gleichbleibende Struktur, die durch folgende Abläufe entsteht:

  • Willkommensrunde
  • Einführung in das Thema
  • Rollenspiel/Übungen/Spiele
  • Auswertungsrunde
  • Vereinbarung von Zielen für das Training zu Hause